Rennberichte aus Österreich und Monaco

Die RennNews Redaktion hat einen langen Betriebsausflug
hinter sich.
Deshalb gibt es auch keine vollständige Ausgabe zum letzten Renntag.
Wir versprechen aber eine besonders hübsche Ausgabe nach den nächsten Rennen in
Kanada und Europa.
Ein paar tolle Berichte gibt es trotzdem.
Danke an Pepper und Franky !!!
Österreich lang
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Hallo liebe Freunde des Rennsports. Ich freue mich wieder über ein spannendes Rennwochenende auf dem A1 in Österreich berichten zu dürfen. Nach langer Abwesenheit konnte Ferraripilot Pepper seine Klasse unter Beweis stellen und ergatterte sich im Qualifying die Pole Position. Hinter Ihm reihte sich an zwei der Renaultpilot Frank, an drei der Williams mit Fahrer Wojti, an vier der Mercedes mit Rick, an fünf der zweite Sauber mit Andrea, an sechs der Jordan mit Tom, an sieben der BAR mit Brandi, an acht der Jaguar mit Jagger und völlig überraschend nach einem Fahrfehler an neun der Weltmeister Kschossi in seinem Sauber. Schon bevor die Ampeln erleuchtete gab es den ersten spannenden Moment, als der Jaguar völlig unerwartet einen Sprung nach vorne machte, den vor Ihm stehenden Jordan ins Heck fuhr und beide Piloten (der Jordanpilot Tom natürlich unverschuldet) eine „Stop and Go“Strafe erhielten. Tja, da muss der Formel 1 Neuling Jagger wohl noch einiges dazu lernen, aber schnell, denn sonst drohen ihm erhebliche Probleme in der Fahrergemeinschaft des Rennzirkuses. Als die Ampel dann erlosch, huschte das Fahrerfeld in die erste Kurve. Der Jordan- und Jaguarpilot waren wohl noch von dem vorherigen Ereignis traumatisiert, so dass sie den Start etwas verschliefen. Das wiederum kam dem Sauberpilot Kschossi entgegen., der sofort zwei Plätze gut machen konnte. Aber auch der Ferraripilot Pepper hatte nicht den besten Start, so dass Frank im Renault auf gleiche Höhe auffahren konnte. Nun kam die erste Kurve und Frank musste früher bremsen da er innen nicht so durch die erste Kurve gekommen wäre. Wojti, der ebenfalls einen guten Start erwischt hatte, befand sich außen auf der Ideallinie und konnte dadurch den Renaulpiloten hinter sich lassen. Nun überschlugen sich etwas die Ereignisse. Der BAR-Pilot Brandi fuhr dem Mercedes ins Heck und schob ihn damit auf die Außenseite, wo sich Andrea befand und ausweichen musste. Dies wiederum führte dazu das der nun heraneilende Jordan ausweichen musste und den Weg ins Kiesbett wählte, um einen Zusammenstoß mit Andrea zu vermeiden. Sichtlich erschrocken blieb der BAR erst einmal stehen und fuhr dann weiter. Der große Gewinner dadurch war Kschossi, der nun innen vorbei fahren konnte und sich somit von Startplatz neun auf Platz fünf vorschieben konnte. In der zweiten Kurve (Spitzkehre) kam es dann zu einem Schubser vom Mercedes, der dem Renaut ins Heck fuhr (er hatte wohl den Bremspunkt verpasst) und diesen quer stellte. Wiederum reagierte der Weltmeister Kschossi sensationell und konnte innen an dem Pirouetten drehenden Pärchen vorbei fahren. Dies gelang dem zweiten Sauber nicht ganz so erfolgreich, dem wohl noch
die Sicht versperrt war, in den Mercedes fuhr und leider unverschuldet auf
Position acht zurück viel. Wieder einmal war es wohl das
Weltmeisterglücksschwein das den Sauberpiloten Kschossi bereits nach
weinigen Rennsekunden nun auf Platz drei vorfahren ließ. Auch in der
dritten Kurve kam es wieder zu einigen Berührungen. Nachdem der
Mercedespilot Rick wohl zu früh in die Kurve eingelenkt hat (nun an
Position vier liegend), kam er über den Rasen ins rutschen und stand quer
in der Kurve. Der hinter ihm liegende BAR konnte nicht mehr ausweichen und
fuhr seitlich in den Mercedes, ebenso wie der Jordan, der sich noch
zusätzlich um 180° dabei drehte. Gewinner dieses Geschehens war die
Sauberpilotin Andrea, die nun außen überholen konnte und auf Platz fünf
landete.
Der Weltmeister machte jetzt großen Druck auf den an zwei liegenden Williams. Dieser konnte den schnellen Sauber einfach nicht unter Kontrolle halten und in einem unachtbaren Moment, er hatte wohl nicht mit einem so großem Speedübershuß nach der Kurve gerechnet, konnte der Sauberpilot mit einem sauberen Manöver den Williams überholen.
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Nach unterschiedlichen individuellen Fahrfehlern, mischte sich das hintere Feld durcheinander. Erst traf es die Sauberpilotin Andrea, die dann durch Rick im Mercedes überholt wurde, dann traf es erneut den Williamspiloten Wojti, der seinen dritten Platz nun an den Renaultpiloten Frank verlor.
Aber auch der in Führung liegende Pepper im Ferrari zeigte Nerven und konnte den mit großen Schritten heraneilenden Kschossi nicht im Zaume halten. Nach einem Fehler von Pepper konnte der Weltmeister nun endlich wieder Führungsluft schnuppern.
Viele der Mitgereisten Fans hatten jetzt Angst um ihren besten Mann, dass es dem Weltmeister langweilig werden könne und er unter gewissen Umständen einschlafen würde. Ferrari eröffnete nun die ersten Boxenstops. Williamspilot Wojti dachte sich wohl, lieber früh als spät und folgte dem an zwei liegenden Pepper etwas unkonventionell in die Boxengasse.
Es folgten die anderen Teams ohne nennenswerte Ereignisse. Der Williamspilot hatte wohl einen schlechten Tag erwischt, denn erneut verursachte er einen Fahrfehler, die man sonst gar nicht so oft bei ihm sieht, und viel somit auf Platz fünf hinter dem BAR-Piloten zurück.
Doch dieser sagte sich bereits in der nächsten Kurve was der kann kann ich auch und schon war die alte Reihenfolge wieder hergestellt. Von nun an entwickelte sich ein völlig ruhiges Rennen ohne sehenswerte Einlagen, lediglich der Jaguarpilot Jagger, der einsam seine Runden drehte, machte das Rennen immer wieder spannend, wenn er überrundet wurde oder wenn er von einem Ausritt ins Grüne überraschend wieder zurück auf die Piste kam. Auch nach dem zweiten Boxenstop hatten sich die Positionen nicht mehr groß verändert. Tom in seinem Jordan hatte sich mittlerweile auf Platz sechs vorgeschoben und der Mercedes hatte einige Plätze verloren und war nun an achter Position. So waren die Positionen verteilt an den Weltmeister auf Platz eins, Pepper an zwei, Frank an drei, Wojti an vier, Brandi an fünf, Andrea an sieben und Jägger an neun. Es sah schon so aus, als ob das Rennen so zu Ende gehen würde, als ein Fehler vom BAR-Piloten Brandi dazu führte, das ihn der Jordan überholen konnte.
Die Zuschauer lehnten sich zurück und dachten, dass dies wohl die letzte spannende Aktion gewesen sei. Doch weit gefehlt, denn völlig unerwartet wurde der Ferrari immer langsamer und langsamer. Letztendlich verließ er die Strecke und stellte seine rote Göttin auf Platz zwei liegend ins Gras, das er schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hatte. Was war passiert? Nun ganz einfach, ohne Sprit fährt ein Formel 1 Auto nun mal nicht. Umso bitterer das dies in der letzten Runde passierte, quasi zwei Kurven vor der Ziellinie. Schade eigentlich, denn Pepper hatte bis dahin ein gutes Rennen gezeigt. Gewonnen hat wieder einmal der Weltmeister, keine schlechte Leistung nach einem letzten Platz aus dem Qualifying, da kann man nur den Hut ziehen und gratulieren...Glückwunsch. Bis zum nächsten mal.
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Monaco Hauptrennen
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Die Straßen von Monaco
Angelehnt an den Titel einer erfolgreichen
Krimiserie aus den USA ist nicht nur der Titel dieses Berichtes, sondern
war auch in weiten Strecken das Hauptrennen in Monaco. Und obwohl nur 9
Fahrer zum Rennen in den engen Gassen der adeligen Stadt angetreten waren,
sollte es doch mächtig eng zugehen.
Aulöser der ganzen Misere am Start war jedoch erstmal nicht Jagger, denn entgegen erster Meinungen, war es Pepper, der für einen spekatkulären Höhenflug von Brandy's BAR sorgte. Diese dadurch entstehende Lücke versuchte Jagger auszunutzen, wohl nichtsahnend, dass seine Bremsen dies nicht mitmachen würden. Und so schicke er Franky und sich selbst in die Bande.
fliegende Autos in Monaco Wie man sich vorstellen kann, blieb das ganze nicht ohne Folgen für die Rennreihenfolge nach der ersten Kurve. Und so führte auf einmal Wojti vor Kschossi, der wohl vor lauter Staunen über das Geschehen in seinem Rückspiegel das Bremsen für die erste Kurve beinahe vergessen hätte und an der Bande Zeit und Geschwindigkeit verlohren hatte. Dahinter fiel Franky nach der Rückkehr auf den Boden, auf Platz 5 zurück. Und während Brandy noch immer auf der Bande der ersten Kurve in der Luft schwebte, umkreiste das Feld bereits zum ersten Mal das Casino. So durcheinander gewirbelt, kam es vor allem in den ersten Runden zu harten Kämpfen im Feld. Fahrer die offensichtlich schneller fahren konnten, hingen hinter langsameren Fahrern fest, verzweifelt auf der Suche nach der nicht existenten Überholmöglichkeit. Und so war es meist ein Warten auf gravierende Fehler oder Zusammenstöße mit anderen Fahrern, die ein Überholen ermöglichten.
Franky als Dritter profitiert von einem Zusammenstoß zwischen Ricky & Andrea Und durch die engen Gassen und die hohen Leitplanken konnte der eine oder andere auch schon mal eine böse Überraschung erleben.
Tom kurz vor dem Zusammenstoß mit Pepper |
Und so kam es dann auch, das 'normale' Überholmanöver wie zwischen Tom und Franky eher die Seltenheit blieben und meistens nur bei Überrundungen zu sehen waren.
Franky überholt Tom Dafür konnte man aber sehr viele spannende, teilweise über viele Runden andauernde Kämpfe zwischen den noch verbleibenden 8 Fahrern im Feld sehen, bei denen die Kontrahenten oft nur durch wenige Zehntelsekunden getrennt ihre Runden drehten.
Das längste dieser Gefechte lieferten sich wohl Kschossi und Franky am Ende des Rennens. Kschossi, mit der Sicherheit der Pole und den wenigen Überholmöglichkeiten im Rücken, entschied sich für eine gewagte 1-Stop Strategie mit vollem Tank vom Start weg und einem sehr späten Stop zum Ende des Rennens. Franky, eher vorsichtig war auf einer 2-Stop Strategie unterwegs. Und wenn da nicht ein Unfall zwischen den beiden Sauber Teamkollegen kurz vor Franky's zweitem Boxenstop dazwischengekommen wäre,
Zwei Sauber unter sich dann hätte Kschossi's Strategie auch wohl für den zweiten Platz aufgehen können, denn gegen den erneut wie entfesselnd fahrenden Wojti hatte keiner von beiden ein Rezept parat. So allerdings verlohr Kschossi wertvolle Sekunden und musste mit ansehen, wie Franky nach seinem Boxenstop genau vor seiner Nase zurück auf die Strecke kam.
Franky kommt aus der Box Von diesem Zeitpunkt an (15 Runden vor Ende des Rennens) waren die beiden Fahrer nie weiter als 1 Sekunde getrennt und zogen ständig am Limit fahrend ihre Runden. Verzweifelt suchte Kschossi einen Weg an Franky vorbei, doch selbst wenn es mal so aussah, als wäre er endlich vorbei, kam prompt der Konter von Franky und das muntere Spiel ging weiter.
Kschossi vorbei, oder auch nicht. Und auch ein letzter verzweifelter Angriff 3 Kurven vor Schluß konnte Kschossi leider nicht zum erhofften zweiten Platz verhelfen.
Ein letzter Angriff Und so siegte Wojti vor Franky und Kschossi. Und selten ist wohl bei allen Akteuren so viel Schweiss geflossen wie in diesen harten Runden in den Straßen von Monaco. Und Schweiss gehört ja schließlich dazu, zu einem richtigen Krimi, oder?!!! |